Seit ich vor rund 3 Wochen meinen Dropbox Account aktivieren konnte, und anfing mit der Dropbox zu arbeiten, war ich zwar euphorisch, aber dennoch skeptisch. Ich lies mich dennoch nicht davon abhalten den Client auf mehreren Rechnern zu installieren. Spannend erwartete ich den reibungslosen Datenaustausch zwischen verschieden Windows und Mac Rechnern, und suchte förmlich nach einem Grund das Projekt als gescheitert zurück ins Regal zu legen. Dropbox funktioniert einfach, so war zumindest nach der ersten Woche mein Resümee. Und dann ist es doch noch passiert, der erste Patzer war gefunden.

Wenn der Rechner keinen direkten Internetzugang hat, sondern nur über einen Proxy mit dem WWW kommunizieren kann, bekommt der Dropbox Client keine Verbindung. Freude strahlend meine Erkenntnis den Entwicklern zu offenbaren steuerte ich zielstrebig das Dropbox Forum an. Und was musste ich da als erstes lesen? Es gibt einen Experimental build (0.6.300) bei dessen Features steht:

Fixed a variety of issues with authenticated HTTP, SOCKS proxies; if you had problems before, give this a shot!

Also gebe ich dem Experimental build eine Chance und versuche es. Hätte ich es mal nicht getan, denn mit der neuen Version bekam mein Mac hinter einem Proxy, nachdem ich den Proxy in den Einstellungen von Dropbox eingetragen hatte – hier könnte Dropbox vielleicht die Einstellungen vom System übernehmen – sofort eine VErbindung und startet die Synchronisation. Das gleiche Ergebnis hatte ich auch mit dem Windows Client. Bisher muss ich mich bei meiner Fehlersuche geschlagen geben. Dropbox arbeitet zuverlässig und unbemerkt im Hintergrund.

Einzig einen Wunsch hätte ich da noch, und zwar den Pfad des Dropbox-Ordners konfigurierbar zu machen. Bei quotierten Serverbasierten Profilen würde ich gerne den Pfad ändern und außerhalb meines Benutzerprofiles legen. Mal sehen was die Jungs von Dropbox dazu sagen 😉

Update: gerade muss ich im Dropbox Forum lesen, das mein Wunsch bereits Einzug in die „Features coming soon“-Liste gefunden hat:

Fixes for certain kinds of redirected home folders (e.g. in corporate environments)

Fazit: Dropbox und alles wird gut 🙂