CoRD für den Mac

Wer einen Mac hat, aber Windows Maschinen administrieren muss der kommt um den Remote Desktop Client von Microsoft kaum herum. Lange hat es gedauert bis Microsoft es geschafft hat, dass man mit dem Client mehrere Verbindungen zu Windows Rechnern herstellen kann, wenn auch auf eine optisch unschöne Art und Weise. Aber wer sich, wie ich, des öfteren mal mit der Konsole eines Windows Servers verbinden muss, sucht verzweifelt die von Windows bekannte Option /console.

RemoteDesktopClient-HilfeEin Microsoft geplagter Mensch konsultiert daraufhin erstmal die Hilfe, um die offensichtlich übersehene Lösung des Problems zu finden. In der Online Hilfe zum Remote Desktop Client bin ich auch fündig geworden:

Serverkonsolensitzungen
Beschleunigt die Anmeldung, wenn Sie „console“ als Teil des Computernamens angeben.

Demnach soll ich, wenn ich mich mit dem Rechner „weltraum“ verbinden möchte, als Computername „weltraumconsole“ angeben? Das Ergbenis meines Versuches überraschte mich nur gering, als mir der RemoteDesktopClient mitteilte, das er den Rechner „weltraumconsole“ nicht finden kann.

CoRD-OptionenGott sei dank gibt es auch noch alternativen zum Microsoft Remote Desktop Client. Einer davon ist CoRD von Dorian Johnson, welcher vor kurzem in der Version 0.5 erschienen ist. Trotz dieser „geringen“ Versionsnummer ist er komfortabler und bietet mir die Möglichkeit eine Konsolensitzung zu einem Windowsrechner herzustellen. Und das mit einem einfachen Häckchen in den Verbingsoptionen – ja Microsoft so etwas gibt es! Diese Einstellungen für verschiedene Verbindungen lassen sich in einer Liste speichern, so dass der Zugriff darauf sehr schnell erfolgen kann.

Ein Sprichwort sagt „Es ist nicht alles Gold was glänzt“, und das trifft auch auf CoRD zu. Die Version 0.5 besitzt neben einigen Vorzügen auch kleine Schwächen, welche einem bei der Arbeit mit CoRD aber nicht einschränken müssen. Wer sich zum Beispiel über das RDP v6 verbinden will/muss (z.B. Windows Server 2008) findet zur Zeit noch keine Unterstützung, da CoRD noch keine Authentifizierung auf Netzwerkebene beherrscht. In solchen Fällen muss in den RDP-TCP Eigenschaften auf dem betroffenen Windows Rechner das Häckchen bei „Verbindungen nur von Computern zulassen, die Remotedesktop mit Authentifizierung auf Netzwerkebene verwenden“ entfernen.

RDP-TCP_Eigenschaften

Ein weiteres Manko, aber nachvollziehbare Entscheidung, ist die wegfallende Unterstützung von Mac’s mit PowerPC.

CoRD ist ein Open Source Projekt unter der GPLv2 Lizenz und kann daher kostenfrei eingesetzt werden.

Meine Votum: Nutzt CoRD!

iPhone bald ohne Complete Tarife erhältlich

T-Mobile hat Heute auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, das es ab Oktober das iPhone 3G ohne einen Complete „Zwangsvertrag“ zu bekommen sei. Das iPhone 3G mit 8GB Speicherplatz soll demnach mit einer Prepaid-Karte 589,- Euro inklusive 100 Euro Guthaben kosten. Als Vertragsalternative stehen noch die Max-Tarife mit Flatrate zur Auswahl, wo zum Beispiel der Max-M (netzintern und ins deutsche Festnetz) 39,95 Euro und Max-L (in alle deutsche Netze) 89,85 Euro monatlich zu Buche schlagen. Entscheidender Unterschied zu den Complete Tarifen ist, dass die Max-Tarife keine Daten Option beinhalten. Diese müssten dann für das iPhone seperat hinzugebucht werden, wodurch zusätzliche Kosten in Höhe von 19,95 Euro für 300 MB monatliches Inklusivvolumen und 34,95 Euro für die Daten-„Flatrate“ mit einer Begrenzung auf 64 kBits/s ab 5 GB Verbrauch im Monat.

Quelle: http://www.teltarif.de/arch/2008/kw38/s31327.html

Erste Erfahrungen mit dem iPhone

Apple iPhoneNach langen quälenden Wochen habe ich mich nun doch endlich durch gerungen und mir ein iPhone, als Ersatz für mein defektes Sony Ericsson, zu gelegt. Bei der Wahl, ob es ein 8GB oder ein 16GB Model wird, hat Schluss endlich der Preis entschieden, denn 499,- Euro war und bin ich nicht bereit dafür zur Zeit auszugeben.

Also bin ich jetzt stolzer Besitzer eines 8GB iPhone’s, und war kaum überrascht, das die Aktivierung über iTunes schnell und ohne Probleme funktionierte. Zwar hatte ich noch die ältere Firmware 1.1.2 auf dem iPhone, ein Update auf 1.1.4 verlief aber Erwartungsgemäß unspektakulär.

Nach dem ich nun ein aktuelles iPhone mit fast voll aufgeladenem Akku hatte begann ich zuerst Mail zu konfigurieren. Ich richtete einen Account zu meinem IMAP und SMTP Server bei meinem Provider ein, und kaum hatte ich die Konfiguration beendet hatte ich auch schon die ersten Emails zum lesen auf dem Display. It’s not a Trick, it’s an Apple 😉 !

Nun folgte natürlich der Ultimative Test: Email schreiben und versenden auf dem iPhone. Intuitiv bewegte sich mein Zeigefinger über das Display und wählte aus den zuvor Synchronisierten Kontakten meinen ersten Empfänger aus und tippte über die „Tastatur“ die Nachricht ein bevor ich die erste Email versendete. Dank der identischen Geräusche ( iPhone <=> Mac ) hatte ich schon fast das Gefühl ich sitze vor meinem „alten“ PowerMac zu Hause 🙂 .

Nächster wichtiger Punkt: Safari

Er funktioniert einfach und die Internet Seiten sehen auch wie solche aus. Vor allem die Möglichkeit einzelne Bereiche heranzuzoomen oder die Ansicht durch quer halten des iPhone auf Breitbild zu sehen ist genial. Und auch die Ladezeiten mit EDGE sind vollkommen ausreichend, wenn man bedenkt, das es sich um ein Mobiles Gerät handelt, das in der Hosentasche verschwinden kann, und kein klobiges High-End Notebook mit Highspeed Internetanschluss ist. Und wem es doch mal zu langsam ist, der kann ja einen die vielen HotSpots nutzen und über WLAN ins Internet gehen, was ich allerdings noch nicht ausprobiert habe.