Start der eigenen Modellbahn

Das Jahr 2010 wird mein Jahr der Modellbahn werden, so zumindest lautet der Sylvester Vorsatz. Der Anfang ist bereits getätigt, der Platz im Keller ist ausgesucht, und ein entsprechendes Grundgerüst ist ebenfalls schon gebaut und aufgestellt. Jetzt geht es an die Gleisplanung mit dem Programm WinTrack -leider noch in der 6er Version- und ich bin überrascht, wie viel/wenig auf eine Grundfläche von 5,34m2 passt. Die größere Herausforderung wird es sein, die Wünsche und Vorstellungen von meinem Schwiegervater und mir in diesem Gemeinschaftsprojekt unter einen Hut zu bekommen.

Folgende Eckpunkte sollen auf der Anlage umgesetzt werden:

  • Schattenbahnhof
  • ein Hauptbahnhof
  • ein BW
  • (ein Nebenbahnhof)
  • Steuerung später über PC

Zum Einsatz kommt als Gleismaterial die C-Gleise von Märklin und zur Steuerung ist bereits eine ControllStation der ersten Generation vorhanden. Für Vorschläge und Anregungen sind wir immer offen und dankbar. Ich werde in den nächsten Tagen noch eine Skizze von unserem Grundgerüst hier hinzufügen, so dass Ihr euch ein Bild machen könnt. Und für diejenigen, die sich firm im Umgang mit WinTrack fühlen, werde ich noch unser Grundgerüst als WinTrack File hier zur Verfügung stellen. Aber das alles später 😀

Vatertag in der Modellbahnwelt Oberhausen

Auch wenn die Stimmung bei der Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) Besserung zeigt, so zeigen die Aktionen der MWO den Willen zu überleben. Zum Vatertag 2009 hat sich das Team der MWO eine Art Schnitzeljagd ausgedacht: Finden Sie „Leo“.

Irgendwo auf der Anlage ist eine kleine Figur „Leo“ versteckt, welche es zu finden und zu fotografieren gilt. Anschliessend ist das Beweisfoto an der Cafeteria einem Mitarbeiter der MWO zu zeigen und als Belohnung erhält der Fotograf einen Gutschein über 50% für den nächsten Besuch der MWO.

Details bitte der Internetseite der MWO entnehmen.

„Jetzt erst Recht!“

Mit diesem Motto wollen die Geschäftsführer Georg Rinneberg und Dirk Grünewald der Insolvenz der Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) trotzen. Die Entschlossenheit des gesamten Teams die MWO zu retten wurde in einem kurzen Video auf der Seite der MWO dokumentiert. Sollte es mit Hilfe des Insolvenzverwalters keine Möglichkeit geben, die MWO doch noch in irgendeiner Art und Weise am leben zu erhalten, so geht Oberhausen und gleichermassen auch dem Ruhrgebiet ein Stück greifbarer Geschichte verloren.

Viele kritische Stimmen beklagen bei der Anlage, dass es niemals an das Miniatur Wunderland (MiWula) herankommen könne, und deshalb nicht überleben kann, aber diese Ansprüche stellte das Projekt auch gar nicht. Es sollte keine Kopie des MiWula geschaffen werden, sondern ein Einblick in den Wandel der Eisenbahn im Ruhrgebiet.

Auch wenn der Vergleich mit der Moderne noch fehlt, so ist die Anlage mit dem Ruhrgebiet aus dem Jahre 1965 bis 1977 Eindrucksvoll gelungen. Verbessern kann man immer etwas, und auch Fehler passieren, aber genau daran wächst man doch.

Ich hoffe, dass es die Modellbahnwelt Oberhausen schafft und ich die Anlage mit meinem Sohn noch oft besuchen und wachsen sehen kann.

Neues aus der MWO

Am Sonntag war es endlich wieder soweit, das ich den Weg zur Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) gefunden habe. Dank der RuhrTOPCard hatte ich einmalig freien Eintritt und mit einer Wartezeit von etwa 5 Minuten vor der Kasse, war ich im Vergleich zum SeaLife, schnell drin. Zur Zeit ist der Eintrittspreis noch Ermässigt, wobei die Umsetzung des Rabattes in Form eines zwei Euro Gutscheins – einzulösen beim nächsten Besuch – bei einigen Besuchern zu Unmut führte.

Mein erster Eindruck nach betreten der Halle war die Überraschung wie viele Besucher die MWO an einem Sonntag anzieht. Für die Geschäftsführer G. Rinneberg und D. Grünewald sind es zwar immer noch zu wenig Besucher, weshalb die angepeilten 500.000 Besucher im ersten Jahr drastisch reduziert wurden.

Auf der Anlage selber fielen mir als erstes die fahrenden Züge auf, welche bei der Eröffnung aufgrund technischer Probleme nur schleppend in fahrt kamen. Mir persönlich hätten es ein paar mehr fahrende Züge sein können, da es streckenweise doch zwar schön ist die Landschaft zu betrachten, aber wenn auch mal ein Zug über die Gleise rollt, wirkt es gleich noch schöner.

Folgend sind einige Bilder, die ich während meines Besuches von der Anlage gemacht habe. Viel Spass damit, und ich freue mich auf meinen nächsten Besuch, der hoffentlich nicht wieder solange auf sich warten lässt. Zumindest plane ich einen Besuch an einem der Techniktage (Dienstage), um mehr über das zu erfahren, was sich unter der Anlage abspielt.

[shashin type=“albumphotos“ id=“1″ size=“small“ crop=“n“ columns=“max“ caption=“y“ order=“date“ position=“center“]

Erste Eindrücke von der Modellbahnwelt Oberhausen

Die gestrige Eröffnung der Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) verlief etwas unerwartet. Die 40-50 Leute, die vor den Türen der MWO auf Einlass warteten schienen zumeist Vertreter von Modellbahn Clubs zu sein, die mit Spannung die neue Anlage mit Ihren strengen Kritiker Augen begutachten wollten. Pünktlich um 10 Uhr öffneten sich die Türen und die Menschen gingen gesittet in die große Halle durch die Drehkreuze herein. Wo am Anfang noch jeder die tolle Landschaft und Gebäude bestaunte, wurde der Euphorie schnell ein erster Riegel vorgeschoben. Etwas entscheidendes fehlte auf der Anlage: die Züge! Auf Grund einer technischen Panne wollte kein einziger Zug seinen Dienst auf der Anlage antreten. Einzig die Autos zogen Ihre Bahnen auf den Strassen, was der Anlage zumindest einen bisschen Lebendigkeit verlieh. Die Mitarbeiter von Herrn Rinneberg waren jedoch emsig dabei den Fehler zu beseitigen und zumindest einige der Züge ans laufen zu bringen.

Reger Verkehr befand sich jedoch in der zweiten Hälfte der Halle, wo im November mit dem Bau des 2.Bauabschnitts begonnen werden soll. Hier waren mehrere Modellbahn Anlagen anderer Clubs aufgebaut, wie zum Beispiel der Modellbahn ARGE Spur 1 Hannover.

Gegen Mittag hat es das Team der MWO geschafft die ersten Züge Ihre runden auf der Anlagen fahren zu lassen, was den Besucher zumindest das Ausmass des geplanten Regelverkehrs auf der Anlage erahnen lies.

Insgesamt gesehen verlief die Premiere der MWO mit leichten Pannen, was der Begeisterung für die Anlage, meiner Meinung nach, nicht schädlich war. Faszinierend war der Tag-Nacht wechsel und die erstklassige Umsetzung mit der wirklich realistischen Foto wand, die alleine schon einen Besuch Wert ist. Ich freue mich jedenfalls auf meine weiteren Besuche, und die Möglichkeit das weitere voranschreiten der Anlage direkt mit erleben zu können.

Einen ersten Verbesserungsvorschlag hätte ich auch schon: eine kleine Cafeteria auf einer Empore, ähnlich des Leitstandes in der Mitte der Halle, wo man bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wasser – oder ähnlichem – die Anlage beobachten kann.

Modellbahnwelt Oberhausen öffnet seine Tore

Morgen, am Freitag den 1. August 2008 um 10 Uhr öffnet die Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) zum ersten mal seine Türen für die Öffentlichkeit. Zu sehen bekommen die Besucher das Ruhrgebiet aus dem Jahre 1965, wo Kohle und Stahl das Revier beherrschte. Nach dem der 1. Bauabschnitt fertig ist soll vor den Augen der Besucher der 2. Bauabschnitt, das Ruhrgebiet von Heute, gebaut werden. Damit dürfte der Erfolg der MWO vorprogrammiert, und Oberhausen, und vor allem das CentrO, um eine neue Attraktivität reicher sein.

Erste Eindrücke werden folgen, sofern ich morgen überhaupt reinkomme 😉 . Bilder wird es allerdings nicht geben, da die Veröffentlichung von Bildern nicht gestattet sein wird.